7. Gedenkveranstaltung für Yagmur im Hamburger Rathaus
- BfK2020
- 19. Dez. 2022
- 1 Min. Lesezeit

Am Sonntag, den 18.12.2022, wurde das Projekt „Kinderfreundliche Unterkunft“ von Plan
International Deutschland und seinen Kooperationspartnern im Hamburger Rathaus mit dem
Yagmur Gedächtnispreis ausgezeichnet.
Feierliche Stimmung im großen Festsaal des Hamburger Rathauses: Rund 250 Gäste waren
gekommen, um der Verleihung des Preises der Yagmur Gedächtnisstiftung beizuwohnen. Der ging dieses Jahr an das Projekt „Kinderfreundliche Unterkunft“, ein gemeinsames Projekt von Plan International Deutschland, der Jugendhilfe der Großstadt-Mission Hamburg, dem Bezirk Altona und der Fachärztin und Kinderpsychiaterin Meike Nitschke-Janssen. Seit 2016 wird der Yagmur-Gedächtnispreis jedes Jahr am 18. Dezember verliehen. Er soll an das Schicksal des Mädchens Yagmur aus Hamburg und anderer Kinder erinnern, die von ihren Eltern zu Tode misshandelt wurden.
erhielt den mit 2.000 Euro dotierten Preis. "Viele Kinder, die in Wohnunterkünften leben, schämen sich für die Unterbringungsbedingungen", erklärte die fachliche Leiterin des Projekts, Meike Nitschke-Janssen. In den 15 Quadratmeter kleinen Zimmern lebten nicht selten vierköpfige Flüchtlingsfamilien. Dadurch bleibe nur wenig Platz für die Jungen und Mädchen, sich zu entfalten, kritisierte die Fachärztin für Kinder- und Jugendpsychiatrie und Psychotherapie.
Der Yagmur-Erinnerungspreis wird seit 2016 jährlich vergeben. Er soll an das Schicksal des
Mädchens aus Hamburg und anderer Kinder erinnern, die von ihren Eltern zu Tode misshandelt wurden. Yagmur war am 18. Dezember 2013 im Alter von drei Jahren gestorben; nach Schlägen ihrer Mutter. In der Hansestadt wurden seither zahlreiche Maßnahmen für einen besseren Kinderschutz ergriffen.

BfK Vorsitzender Andreas Klitsch (links) überreichte zusammen mit der BfK Unterstützerin Dr. Eva Schatz (rechts) der Hamburger Justizsenatorin Anna Gallina (Mitte) als symbolischen Brückenbauer das Maskottchen von Brücken für Kinder e.V.


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